Lace stricken – das perfekte Sommerprojekt

Im letzten Beitrag habe ich schon angerissen: Sommer bedeutet keine Strickpause, zumindest nicht für mich!!

Ganz im Gegenteil. Ich finde es ist die perfekte Zeit, auch mal neue Techniken auszuprobieren. Und was passt zum Sommer besonders gut? Luftige Stricksachen, die vor allem mit der Lace-Technik entstehen. Lace bedeutet soviel wie „Spitze“, hat aber mit Spitzendeckchen aus Omas Zeiten nicht mehr viel zu tun 😉

Ganz einfach erklärt bedeutet Lace ein Muster, was durch Löcher im Strickstück entsteht. Löcher entstehen in der Regel durch Umschläge und zugehörige Abnahmen im Wechsel. Diese kann man gleichmäßig oder versetzt arbeiten, um verschiedene Muster enstehen zu lassen.

Einen ersten Versuch habe ich mit meinem Sommerponcho gestartet, den ich schon öfter gezeigt habe. Durch die versetzten Abnahmen entstehen schräge Rippen, die am Ende ein Karomuster darstellen.

Wer sich für die einfache Lace-Stricktechnik interessiert, dem empfehle ich die aktuelle „Simply stricken„-Ausgabe (04/2017), hier ist ein kleiner Lace-Workshop drin.

Wer sich für aufwändigere Lochmuster interessiert, der sollte sich mal „Die große Strickmustersammlung“ vom Topp-Verlag anschauen. Hier findet ihr über 60 Lochmuster, von einfach bis ausgefallen. Da sind Muster für Anfänger bis Fortgeschrittene dabei.

Und für die Häkelfans: Lochmuster kann man natürlich auch häkeln! Umschläge werden beim Häkeln durch Luftmaschen ersetzt. Die Technik ist auch als Filethäkeln bekannt. Hier entstehen auch viele Tischdecken oder Gardinen, aber die Technik eignet sich auch perfekt um sommerliche Tops zu häkeln. Ich habe schon ein paar Versuche mit verschiedene Garnen gemacht:

Und nicht zu vergessen: das tunesische Häkeln. Auch hier können Lochmuster mit Hilfe von Umschlägen gehäkelt werden. Damit hatte ich schon einmal ein Oberteil angefangen. Es ist letztendlich ein Schal geworden, aber nur weil meine Wolle nicht ausgereicht hat 😀

Das Muster ist aus dem Buch „Tunesisch häkeln – Das Standardwerk“, was ich jedem Interessierten sehr empfehlen kann. Hier findet ihr die Rezension zum Buch.

Alle Techniken haben aber eines gemeinsam: Das Muster wird umso deutlicher, je dünner das Garn ist. Aber das wird Thema eines neuen Beitrags 😉

Habt ihr die Lace-Technik auch schon einmal ausprobiert? Wie findet ihr sie? Was habt ihr gestrickt oder gehäkelt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.