Tipps und Tricks zum digitalen Nähtisch

Mein Artikel zum digitalen Nähtisch vom Anfang des Jahres ist bei euch in letzter Zeit sehr beliebt. Kann es sein, dass immer mehr Leute nähen? 😀

Eine Leserin hat in einem Kommentar so treffend formuliert:

Das Kleben hält mich häufig vom Nähen ab oder sorgt dafür, dass ich mich für ein anderes Schnittmuster entscheide.

Genau so geht es mir auch! Wenn ich schon sehe, dass ich 20 oder mehr Seiten drucken, schneiden und kleben muss, bevor es irgendwie los gehen kann, bin ich meist schon abgeschreckt.

Eine Alternative ist, dass man sich das Schnittmuster zuschicken lässt. Aber auch hier muss man zwangsläufig eine Kopie anfertigen, da immer alle Größen auf einem Musterbogen vorhanden sind.

Daher ist die Idee mit dem Beamer entstanden. Aber auch hier gibt es eine Herausforderung: Es gibt sehr selten die PDF-Schnittmuster in A0 (also als komplettes Muster auf einem Blatt). Stattdessen sind die Muster sogut wie immer als A4 verfügbar. Das ist für den Druck zuhause natürlich auch besser. Aber für die Variante mit dem Beamer nicht einfach zu nutzen. Man muss jedes Blatt einzeln abzeichnen, was bei großen Mustern wirklich umständlich ist.

Eine Lösung für das Zusammenfügen von A4 PDFs

Darum bin ich auf die Suche gegangen, ob man die A4 PDF-Blätter zu einem großen Schnittmuster zusammensetzen kann, quasi wie ein Puzzle. Und siehe da, dieses „Problem“ wurde bereits von Nina auf ihrem Blog „Vervliest und zugenäht“ gelöst! 🙂

Sie hat in zwei Artikeln beschrieben, wie sie das ganze anstellt:

Das Programm dazu ist gratis. Für Nicht-Techniker vielleicht am Anfang etwas fummelig, aber probiert es trotzdem unbedingt einmal aus! Wenn ihr einmal den Dreh raus habt, geht es ganz einfach. Und es dauert auch nicht länger, als alles zu drucken, schneiden und zu kleben, versprochen!

So sieht das dann etwa aus:

Schnittmuster mit einem Beamer dargestellt.

Wie nutzt ihr denn eure Schnittmuster? Habt ihr noch andere Tipps?

2 thoughts on “Tipps und Tricks zum digitalen Nähtisch

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